Liebe zukünftige Gäste, liebe Freunde des Raumes für Musik,
unser neues Frühjahrsprogramm 2012 ist fertig.
Wir werden in diesem Jahr zum ersten Mal das Frühjahrs- und Sommerprogramm getrennt herausgeben; der erfreuliche Grund hierfür ist, daß die Zahl unserer Konzerte gewachsen ist.
Denn die gegenwärtige Jazzszene ist, im Gegensatz zu manchen in jüngster Zeit geäußerten Unkenrufen, so reichhaltig und vital, daß man oft gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Eines ist jedenfalls wichtig: Man muß hingehen und hinhören. Dann eröffnet sich einem eine lebendige Musik, die manche Leute vielleicht in irgendwelchen unerreichbar zurückliegenden goldenen Zeitaltern vermuten, nur nicht hier, jetzt und heute. Was sich nämlich fast unter der Hand ereignet, ist eine Neubestimmung dessen, was man geläufigerweise mit Jazz bezeichnet.
Diese Neubestimmung besteht im Zusammenfließen der unterschiedlichen, täglichen musikalischen Realitäten von Klassik, Pop etc. (nicht umsonst heißt eine Sendung im Deutschlandfunk so) in einer neuen improvisatorisch-kompositorischen Einheit. In dieser Neubestimmung wird Jazz zu einer Kunstform, die am schnellsten auf die Gegenwart mit musikalischen Mitteln reagiert.
Wir reagieren darauf, daß wir versuchen diese Musik in Zoglau so gut wie möglich zu präsentieren.
Es werden in diesem Frühjahrsprogramm Musiker auftreten, die wie Samuel Rohrer, Claudio Puntin und Oliver Potratz zum Teil mehrmals in anderen Bands bei uns gespielt haben. Der Multiinstrumentalist John Schröder, in Zoglau bisher als Schlagzeuger bekannt, wird gleich zweimal als Pianist auftreten. Und das Philip van Endert Trio kommt nach längerer Pause bereits zum zweitenmal hier her. Der Bassist dieses herausragenden Ensembles, André Nendza war auch schon in anderen Formationen in Zoglau zu hören. Abgerundet wird das Programm von dem Pablo Held Trio, das zu Recht als einer der ganz heißen Tips für die nächsten Jahre angesehen wird.
Wir wünschen Ihnen eine schöne und spannende Hörerfahrung
Ihre Ina & Emmerich Hörmann
Zoglau3
Raum für Musik